Europa an unserer Schule

Seit einigen Jahren steht unsere Schule durchgängig im Kontak mit europäischen Schulen. Begonnen hat es mit unserem ersten Comenius-Projekt LET ME GROW in den Jahren 2009-2011, und dem Comenius-Projekt WATER IN OUR LIVES von 2012-2014.

Das Comenius-Programm ist in das Erasmus + Programm der EU übergegangen, zu dem auch eTwinning gehört.

Parallel führen wir seit 2009 Partnerschaftsprojekte mittels eTwinning durch.

Unsere Projekte wurden vielfältig mit dem deutschen aber auch europäischen Qualitätssiegeln für hervorragende Projekte und Kooperation ausgezeichnet. Dreimal bekamen wir sogar den Deutschen eTwinning Preis. Als eine von nur 16 Schulen in Deutschland wurde unsere Schule sogar mit dem eTwinning Schulsiegel ausgezeichnet.

Auch nehmen wir mit verschiedenen Projekten und Aktionen in den letzten Jahren am Europäischem Wettbewerb, dem ältesten Schülerwettbewerbs Deutschlands teil.

Aber was ist das nun  – Erasmus + und eTwinning?

Das Erasmus+ Programm wird von der Europäischen Union organisiert und finanziert. Es bietet Möglichkeiten für ein lebenslanges Lernen. Im schulischen Bereich können Schulen zusammenarbeiten, sich gegenseitig besuchen, voneinander lernen und so eine europäische Dimension in die Schule tragen. Neben Lehrern können auch einige wenige Kinder aus dem Grundschulbereich an einem direkten Austausch teilnehmen. Aber auch die nicht reisenden Kinder und Lehrer profitieren von solchen Projekten, da ein Großteil der gemeinsamen Arbeit – direkt in den Schulen – eingebettet im Unterricht stattfindet. Bei uns findet ein stetiger Austausch unter anderem über das Internet statt.

eTwinning fördert Schulpartnerschaften in Europa durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Das Portal bietet Unterstützung, Werkzeuge und Dienste. eTwinning stellt außerdem Angebote zur kostenlosen und kontinuierlichen Weiterbildung für Pädagogen bereit.

eTwinning wurde 2005 als Hauptaktion des eLearning Programms der Europäischen Kommission gestartet und ist seit 2014 fest in Erasmus+, dem europäischen Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, integriert.

In eTwinning können Lehrkräfte aller Schulformen, Jahrgangsstufen und Fächer sowie Erzieherinnen und Erzieher aus den

  • 28 EU-Mitgliedstaaten
  • Albanien, Bosnien-Herzegowina, Island, Liechtenstein, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Norwegen, Serbien und die Türkei
  • sowie 6 assoziierte Länder: Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, Tunesien und der Ukraine

teilnehmen.

Europaweit arbeiten derzeit über 100.000 Schulen mit eTwinning und leisten innovative Projektarbeit mit digitalen Medien. Die deutsche Koordinierungsstelle von eTwinning ist beim Pädagoischem Austauschdienst in Bonn (einer Abteilung der Kultusministerkonferenz) angesiedelt. In den letzten acht Jahren wurden unsere europäischen eTwinning Projekte durchgängig sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene mit diversen Qualitätssiegeln und Preisen ausgezeichnet.