Schulsozialarbeit

Im Folgenden soll die Schulsozialarbeit an der St. Marien Grundschule Moers für die Lehrer/innen, pädagogischen Fachkräfte und Eltern transparent gemacht werden.

Im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes wurde im Jahr 2011 eine Stelle für die Schulsozialarbeit bei uns geschaffen unter der Trägerschaft des Caritasverbandes Moers-Xanten geschaffen. Bis zum Ende des Schuljahres 2018/2019 stand uns Christin Berk helfend zur Seite. Ab September 2019 werden Frau Derler und Frau Handwerk diese Rolle übernehmen, und sich diese Aufgabe teilen.

Zusätzlich dürfen wir Frau  Frau Zenzoul begrüßen, deren Stelle vom Land NRW geschaffen wurde. Sie wird die Kinder, Eltern und Lehrer der Schuleingangsphase als Sozialpädagogin unterstützen.

Wie genau die Aufteilung zwischen den dreien sein wird, werden wir demnächst auf unseren Seiten erklären. Vorher möchten wir aber ein paar Grundlagen erklären.

Bildungs- und Teilhabepaket

Das Bildungs- und Teilhabepaket ist Teil einer präventiven Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik. In diesem Rahmen sollen Kinder und Jugendliche, deren Familien unter den Regelbedarf fallen (SGB II und SGB XII), unterstützt und gefördert werden. Das Ziel hierbei ist die gesellschaftliche Integration durch Bildung und ein Abbau der Folgen wirtschaftlicher Armut. Die Aufgabe der Schulsozialarbeit gestaltet sich in der Vermittlung von Leistungen. So erhalten die Eltern, die Anspruch auf den Regelbedarf haben, durch die Schulsozialarbeit eine Aufklärung, welche Leistungen sie erhalten können und – wenn nötig – auch eine Hilfestellung beim Ausfüllen des Antrages.

Was ist Schulsozialarbeit?

Die Schulsozialarbeit ist ein Angebot der Jugendhilfe, bei der eine sozialpädagogische Fachkraft den Schulalltag und die Lehrer/ innen begleitet. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Förderung der individuellen, sozialen und schulischen Entwicklung der Kinder. Die Ziele der Schulsozialarbeit sind dabei, die Schüler/ innen in ihrem Entwicklungsprozess zu begleiten und sie in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung zu fördern und zu stärken.

Elternarbeit

Die Eltern haben die Möglichkeit, sich jederzeit mit der Schulsozialarbeiterin in Verbindung zu setzten, um eine Unterstützung bei Erziehungsfragen oder Problemen zu erhalten und in ihrem Handlungswesen bestärkt zu werden. Hierfür stehen den Eltern Beratungszeiten zur Verfügung, in denen sie sich an die Schulsozialarbeiterin wenden können. Es besteht jedoch noch die Möglichkeit, dass die Schulsozialarbeiterin in das häusliche Umfeld kommt, wenn der Wunsch besteht. Desweiteren kann die Schulsozialarbeiterin in einem gegebenen Fall die Eltern schnell an benötigte Instanzen (Hilfen zur Erziehung, Psychologen) verweisen. Alle Beratungen unterliegen der Schweigepflicht.

Beratung und Unterstützung

Die Schulsozialarbeiterin soll Lehrer/ innen, pädagogischen Fachkräften, z.B. aus der Offenen Ganztagsschule, in der Arbeit mit Schüler/ innen und Eltern unterstützend zur Seite stehen (Klärung von Konfliktsituationen, Fallbesprechungen, Behörden Kontakte vermitteln, Begleitung von Schüler/ innen und Eltern zu externen Beratungsangeboten). Hierfür ist die Schulsozialarbeiterin kontinuierlich vor Ort und begleitet die Lehrer/ innen im Unterricht. Zudem wird die Schulsozialarbeiterin an pädagogischen Konferenzen, Elterngesprächen (nach Absprache) und Weiterbildungsveranstaltungen teilnehmen.

Gruppenangebote und Projekte

Die Schulsozialarbeiterin bietet gezielte Trainings von persönlichen und sozialen Kompetenzen an. Dies geschieht im Klassenverband oder in Kleingruppen und stets in Absprache und Zusammenarbeit mit dem zuständigen Lehrpersonal. Ziel hierbei ist das Stärken z.B. von Kommunikationsfähigkeiten, der individuellen Persönlichkeit oder der Gruppenfähigkeit.

Vernetzung

Die Schulsozialarbeit steht in Verbindung mit dem zuständigen Sozialraumteam, nimmt an Stadtteilkonferenzen, sowie Quartiergesprächen teil.