Auf Wiedersehen und Danke für alles!

40 Jahre Lehrerin, 21 Jahre davon an der gleichen Schule, und davon auch noch 10 Jahre als Rektorin sind eine lange Zeit. Wir verabschiedeten unsere langjährige Rektorin Frau Benger in den wohl verdienten „Ruhestand“. Am letzten Schultag vor den Sommerferien feierten wir ihren Abschied gemeinsam mit Schülern, Lehrern, Eltern und ein paar Ehrengästen.
Alle Klassen hatten in den Wochen vorher heimlich eine Umdichtung eines bekannten Geburtstagsliedes geübt. Die Kinder – fast 200 – sangen zum Abschied „Die Zeit mit Ihnen war wirklich schön, wir lassen Sie nicht gerne gehen. …“ .

Auch die Eltern ließen es sich nicht nehmen, Frau Benger für Ihren unermüdlichen Einsatz zu danken. Das Kollegium wünschte ihr endlich einmal ein bisschen mehr Zeit für all die schönen Dinge des Lebens, die außerhalb von Schule liegen.

Pastor Boßmann hob noch einmal die enge Verbundenheit der Schule mit der katholischen Kirchengemeinde St. Marien hervor und Frau Eicker, die Schulrätin überreichte ihr nach ein paar persönlichen Worten die Entlassungsurkunde.

„Natürlich freue ich mich auf eine Zeit, in der ich mich ausgiebiger um meine Familie und mich selbst kümmern kann. Doch ganz leicht fällt mir der Abschied nicht“, stellte Frau Benger fest. „Wir haben viele Kämpfe um den Erhalt der Schule gemeinsam durchgestanden und ich freue mich, die Schule erst jetzt zu verlassen, da ihr Fortbestand gesichert ist, die Schule sogar in näherer Zukunft dreizügig sein darf.“

Wer die Nachfolge von Dorothee Benger antreten wird, ist noch unklar. Die Stelle wird wohl, wie bei vielen anderen Grundschulen, in den nächsten Monaten wegen Mangels an Interessenten unbesetzt bleiben. „Ich gebe die Leitung der Schule vertrauensvoll in die Hände der Konrektorin Anne Strahlen.“

Zum Schluss der Feier hatte sich Frau Benger noch ein besonderes Abschiedsgeschenk einfallen lassen. Alle Kinder durften sich vor dem Start in die wohlverdienten Ferien ein Eis bei dem auf dem Schulhof vorgefahrenen Eiswagen abholen. Eine tolle Idee, die bei den Kindern sehr gut ankam, selten hat man sie alle so geduldig warten sehen 🙂

Internationaler Besuch

Gestern reisten unsere 38 Gäste aus der Türkei, aus Rumänien, Ungarn, Polen, Irland und Frankreich ab, nachdem sie seit Mittwoch bei uns zu Gast waren. In den nächsten Tagen werden wir hier natürlich einen ausführlichen Bericht über den Besuch und alles was wir erlebt haben einstellen. Aber jetzt schon einmal ein herzliches Dankeschön an alle helfenden Hände beim Schultag am Donnerstag und auch bein unserem Sommerfest am Freitagabend in der Schule. Herzlichen Dank an die Gastfamilien, die sich so liebevoll um ihre Gastkinder gekümmert haben. Wir haben das Gefühl, dass auch dabei dauerhafte Freundschaften geschlossen wurden und so unser Comenius-Projekt, das ja nun leider zu Ende geht, auch hier noch lange nachwirken wird. Das ist wirklich schön.

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Gastkinder mit ihren “Gatsgebern” am Rhein in Duisburg Ruhrort

 

Möhren – Kinder – Sensationen

Am 03. Juni 2014 machten alle Kinder und Lehrer der St. Marien Schule einen Ausflug nach Xanten. Dort besuchten sie die Veranstaltung „Henriettas Reise ins Weltall“, das im AOK-Zirkuszelt aufgeführt wurde. In dem Stück ging es auf spielerische Art mit viel Musik um verschiedene Themen – dass beispielsweise Rituale und Regeln wichtig sind und helfen, dass sie das Lernen und Leben zu Hause und in der Schule einfacher zu machen. Henrietta flog mit ihrem Freund Herrn Quassel, einem Kochlöffel, auf verschiedene Planeten, um zu schauen, wie dort die Familien miteinander umgingen. Zum Schluss stellte sie fest, dass es zu Hause doch am Schönsten war.

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Nach dem Theaterstück durften die Kinder verschiedenste Angebote in der AOK-Zeltstadt ausprobieren: Jonglieren, Akrobatik, über Feuer springen, Ratespiele und vieles mehr. Außerdem konnten die Kinder Möhren und Äpfel knabbern, soviel sie wollten. Da es sehr warm war, gab es auch Wasser für jeden.

Zum Schluss bekam jede Klasse eine volle Tüte mit Bewegungs-Zirkus-Spielsachen geschenkt. Erschöpft – aber glücklich und zufrieden fuhren alle wieder zurück zur Schule.

Es war ein toller Tag.

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