Elternbrief vom 30.04.2020 / aktualisiert 1. 05.2020

Liebe Eltern ,

nachdem es zu Verwirrungen bezüglich der Wiederaufnahme von Unterricht ab dem 7.5. gekommen ist, hat das Land NRW uns weitere Informationen zur Klarstellung der Inhalte in der SchulMail Nr. 17 gesandt, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Wir stellen diese vor die Beschreibung der Schritte:


Sämtliche in der heutigen SchulMail Nr. 17 beschriebenen weiteren Schritte der Schulöffnung für die Klassen 1 bis 3, die frühestens ab dem 11. Mai 2020 realisiert würden, stehen unter dem Vorbehalt der noch ausstehenden Beratungen zwischen den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin am 6. Mai 2020. Bund und Länder müssen im Rahmen der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz Mitte nächster Woche zuerst die Grundlagen für weitere Schritte schaffen, um ein bundesweit abgestimmtes Vorgehen sicherzustellen. Die heutige Schulmail beschreibt einen für Nordrhein-Westfalen denkbaren Plan, sofern ein solcher Öffnungsbeschluss von Bund und Ländern am 6. Mai 2020 getroffen wird.


Dies sind die Schritte, die in der SchulMail Nr. 17 erläutert werden.


Wiederaufnahme des Unterrichts an den Grundschulen

Die Wiederaufnahme des Unterrichts ist ab Donnerstag, den 7. Mai 2020.

An den ersten beiden Tagen, also am 7. und 8. Mai 2020, findet der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen statt. Ab dem 11. Mai 2020 kommen in einem tageweise „rollierenden“ System die Kinder aller Jahrgangsstufen wieder in die Schule.

Notbetreuung, OGS und weitere Betreuungsangebote

Parallel zur Wiederaufnahme des eingeschränkten Unterrichtsbetriebes wird die Notbetreuung fortgeführt.

Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass ganztägige Betreuungs- und Bildungsangebote ein wichtiger Bestandteil bei der Schulöffnung sein werden.

Eckpunkte für schulische Konzepte

Aus Gründen des Infektionsschutzes werden die Klassen in Abhängigkeit von Raum- und Klassenstärke in kleinere Lerngruppen unterteilt werden müssen. Zudem werden nicht alle Kolleginnen und Kollegen in den Schulen wegen der unvermeidlichen Beschäftigungsverbote für einen Präsenzunterricht eingesetzt werden können. Diese beiden Faktoren machen deutlich, dass eine Rückkehr zu einem „normalen“ Unterricht in diesem Schuljahr nahezu auszuschließen ist.

Dennoch muss es unser Ziel sein – in den kommenden Wochen bis zu den Sommerferien allen Kindern aller Jahrgänge eine Rückkehr in einen regelmäßigen Präsenzunterricht und eine Wiederaufnahme von Ganztags- und Betreuungsanteilen zu ermöglichen. Dies hat zur Folge, dass Unterricht mindestens an einem Tag in der Woche erfolgen muss.

Wenn Lerngruppen unterteilt werden müssen und nicht alle Lehrkräfte für Präsenzunterricht zur Verfügung stehen, dann wird ein solcher Unterricht nur jeweils an einem einzelnen Tag möglich sein. Im Laufe einer Woche ergibt sich daraus ein „rollierendes“ System mit tageweisem Unterricht für nur einzelne Jahrgangsstufen. Dies bedeutet eine Mischung aus Unterricht in der Schule und Lernen zu Hause.

Ein „Schichtbetrieb“, bei dem an einem Tag unterschiedliche Schülergruppen verschiedener Jahrgänge zu unterschiedlichen Tageszeiten in die Schule kommen, ist ausgeschlossen.

Jede Schule passt diese Mindestvorgaben auf ihre individuelle Situation an.

Ein so rollierendes System – zumal bei Feiertagen und Ferien an Pfingsten – führt dazu, dass die einzelnen Jahrgangsstufen nicht immer am selben Wochentag in der Schule sein werden. Um Eltern dennoch eine Planungssicherheit für die letzten sieben Schulwochen zu geben, ist ein Unterrichtsplan für alle Jahrgänge für die Zeit bis zu den Sommerferien zu erstellen.

Der Umfang des Unterrichts an Präsenztagen hängt wesentlich von den Möglichkeiten der einzelnen Schule ab. Der Präsenztag soll gleichwohl für die Kinder als ganztägiges Angebot – also auch unter Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ganztag konzipiert werden.

Bei der Pausen- und Wegegestaltung ist unbedingt darauf zu achten, dass nicht alle am Präsenztag anwesenden Schülerinnen und Schüler zum gleichen Zeitpunkt in die Pause gehen, um hier mögliche Kontakte zu reduzieren.

Soweit die bisherigen Beschlüsse erwartungsgemäß über den 6. Mai 2020 hinaus Bestand haben, bedeutet das:

  • Beginn der Schulöffnungen am 7. Mai 2020 zunächst mit den Viertklässlern, ab dem 11. Mai voraussichtlich ein Jahrgang pro Werktag in der Schule,
  • an einem Tag so viel Unterricht und Betreuung wie möglich,
  • nach einem festen Plan bis zu den Sommerferien
  • bei Fortsetzung der Notbetreuung.


Über die Einteilung der Lerngruppen sowie den Stundenplan für die 4. Schuljahre am kommenden Donnerstag und Freitag informieren wir Sie zu Beginn der nächsten Woche. Die Planung für die weiteren Jahrgänge erfolgt dann im direkten Anschluss.

Alle Informationen seitens des Ministeriums zu Corona – auch die neuesten Schulmails – finden Sie unter diesem Link:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein schönes langes Wochenende!

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der St. Marien-Schule