Schulsozialarbeit

christin-neuIm Folgenden soll die Schulsozialarbeit an der St. Marien Grundschule Moers für die Lehrer/innen, pädagogischen Fachkräfte und Eltern transparent gemacht werden.

Die Stelle der Schulsozialarbeit wurde im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes geschaffen und unterliegt der Trägerschaft des Caritasverbandes Moers-Xanten. Seit Februar 2012 wird diese Stelle durch die Sozialpädagogin Christin Berk besetzt.

Bildungs- und Teilhabepaket

Das Bildungs- und Teilhabepaket ist Teil einer präventiven Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik. In diesem Rahmen sollen Kinder und Jugendliche, deren Familien unter den Regelbedarf fallen (SGB II und SGB XII), unterstützt und gefördert werden. Das Ziel hierbei ist die gesellschaftliche Integration durch Bildung und ein Abbau der Folgen wirtschaftlicher Armut. Die Aufgabe der Schulsozialarbeit gestaltet sich in der Vermittlung von Leistungen. So erhalten die Eltern, die Anspruch auf den Regelbedarf haben, durch die Schulsozialarbeit eine Aufklärung, welche Leistungen sie erhalten können und – wenn nötig – auch eine Hilfestellung beim Ausfüllen des Antrages.

Was ist Schulsozialarbeit?

Die Schulsozialarbeit ist ein Angebot der Jugendhilfe, bei der eine sozialpädagogische Fachkraft den Schulalltag und die Lehrer/ innen begleitet. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Förderung der individuellen, sozialen und schulischen Entwicklung der Kinder. Die Ziele der Schulsozialarbeit sind dabei, die Schüler/ innen in ihrem Entwicklungsprozess zu begleiten und sie in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung zu fördern und zu stärken.

Elternarbeit

Die Eltern haben die Möglichkeit, sich jederzeit mit der Schulsozialarbeiterin in Verbindung zu setzten, um eine Unterstützung bei Erziehungsfragen oder Problemen zu erhalten und in ihrem Handlungswesen bestärkt zu werden. Hierfür stehen den Eltern Beratungszeiten zur Verfügung, in denen sie sich an die Schulsozialarbeiterin wenden können. Die Beratungszeiten werden in der Schule, immer am Dienstag und Donnerstag, in der Zeit zwischen 10.00 – 11.00 Uhr stattfinden. Es besteht jedoch noch die Möglichkeit, dass die Schulsozialarbeiterin in das häusliche Umfeld kommt, wenn der Wunsch besteht. Desweiteren kann die Schulsozialarbeiterin in einem gegebenen Fall die Eltern schnell an benötigte Instanzen (Hilfen zur Erziehung, Psychologen) verweisen. Alle Beratungen unterliegen der Schweigepflicht.

Beratung und Unterstützung

Die Schulsozialarbeiterin soll Lehrer/ innen, pädagogischen Fachkräften, z.B. aus der Offenen Ganztagsschule, in der Arbeit mit Schüler/ innen und Eltern unterstützend zur Seite stehen (Klärung von Konfliktsituationen, Fallbesprechungen, Behörden Kontakte vermitteln, Begleitung von Schüler/ innen und Eltern zu externen Beratungsangeboten). Hierfür ist die Schulsozialarbeiterin kontinuierlich vor Ort und begleitet die Lehrer/ innen im Unterricht. Zudem wird die Schulsozialarbeiterin an pädagogischen Konferenzen, Elterngesprächen (nach Absprache) und Weiterbildungsveranstaltungen teilnehmen.

Gruppenangebote und Projekte

Die Schulsozialarbeiterin bietet gezielte Trainings von persönlichen und sozialen Kompetenzen an. Dies geschieht im Klassenverband oder in Kleingruppen und stets in Absprache und Zusammenarbeit mit dem zuständigen Lehrpersonal. Ziel hierbei ist das Stärken z.B. von Kommunikationsfähigkeiten, der individuellen Persönlichkeit oder der Gruppenfähigkeit.

Vernetzung

Die Schulsozialarbeit steht in Verbindung mit dem zuständigen Sozialraumteam, nimmt an Stadtteilkonferenzen, sowie Quartiergesprächen teil.

Kontakt zur Schulsozialarbeiterin

Bei Bedarf können Sie Frau Berk telefonisch auf ihrem Diensthandy erreichen:

0151 – 40 26 91 56

Bitte sprechen Sie bei dringenden Anliegen auf die Mailbox. Frau Berk wird Sie zeitnah zurückrufen.